Sonntag, 7. März 2010

Eindrücke aus Riad


Eine typische Straßenecke eines Szeneviertels.


Häsuer sind oft dicht und eng umbaut mit leeren Geröll- und Sandflächen.


Wichtiges Architekturmerkmal: Verzicht auf Farben



Der Zaun - hier teilweise zerstört - soll Gerölldiebe abschrecken.
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Montag, 1. März 2010

Auch in Alexandria kann es stürmen

Das letzte Wochenende habe ich natürlich wieder in Alexandria verbracht. Leider kommt man in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag so spät an, dass vom Abend nichts mehr bleibt. Am Donnerstagmorgen habe ich mich also aufgerafft, um ein paar Besorgungen zu erledigen. Bestes Wetter, strahlender Sonnenschein, angenehme T-Shirttemperatur. Auf der Fahrt zur Wohnung zurück verdunkelte sich dann der Himmel.



Zum Glück hab ich es rechtzeitig nach Hause geschafft, denn vom Meer zog ein Sturm auf, der es in sich hatte.



Zeitweise hat es sogar gehagelt.



Jetzt ist das noch nicht wirklich dramatisch. In Deutschland. Aber in Ägypten? Ich denke, ich muss schon froh sein, dass der Sturm die Satelittenschüssel nicht abgerissen und einem Passanten auf den Kopf geschleudert hat. Immerhin wird das Wetter mit jedem Tag besser.


Sonntag, 21. Februar 2010

Die Wüste hat mich wieder

Deutschland war schön. Trotz des Winters.

Alle Jahre wieder

Jedes Jahr, gegen Ende Februar oder Anfang März, fange ich mir eine Erkältung ein. Dieses Jahr habe ich gehofft, der Krankheit ausweichen zu können, denn in Saudi-Arabien ist es ja schön warm. Natürlich fiel mein Deutschlandaufenthalt in die "kritische" Zeit und so habe ich eine verstopfte Nase von daheim mitgebracht. Vielleicht nächstes Jahr...

Wenn man das Negative ausblendet, sieht man die schönen Seiten

Es war heute Morgen jedenfalls richtig angenehm, endlich wieder bei vernünftigen Temperaturen auf die Straße zu treten. Um die Mittagszeit liegen die Temperaturen etwas über 30 Grad, also muss man auch nicht mehr frieren.

Ich freue mich auch auf das Wochenende in Alex, wo es laut Wettervorhersage auch schon wieder über 20 Grad sein soll.

Gestrandet

Unmittelbar vor meinem Abflug ging die erste Meldung zum Lufthansastreik durch die Medien. Natürlich war ich erst mal erleichtert, dass mein Flug noch vor Ausbruch des Streiks ging. Leider sind wohl einige Kollegen davon betroffen, die Mittwochnacht nach Hause fliegen wollen. Ich hoffe, das alle einen Ausweichplan haben. Von ein paar interessante Reiserouten habe ich bereits gehört, z.B. über Istanbul. Ich würde wahrscheinlich übe Cairo fliegen. Mit der Egypt Air kann man wenigstens Meilen sammeln und es ist die derzeit günstigste Verbindung zwischen Frankfurt und Riad. Es gibt sogar einen Direktflug zwischen Cairo und München.

Neues aus Saudi-Arabien

Ich habe eben einen Artikel beim Tagesspiegel gelesen, der ganz gut zeigt, wie es derzeit in Saudi-Arabien läuft. Bei der Zeit scheint der gleiche Artikel zu stehen. Lest das einfach mal. Den alltäglichen Irrsinn kann man allerdings nicht damit nachempfinden.

Dienstag, 26. Januar 2010

Brandschutzbegehung?

Gestern hat sich hier etwas interessantes zugetragen.

Direkt gegenüber von meinem Büro befindet sich der Eingang zum Treppenhaus, das auch Fluchtweg ist. Gestern kam da dynamisches Duo im Blaumann raus und begann am Feuerlöscherkasten direkt neben der Tür zu werkeln. Da dachte ich mir noch, schau an, die machen wohl die jährliche Brandschutzbegehung.

Fehlanzeige. Die haben nur den Feuerlöscher aus dem Kasten genommen und sauber gemacht!


Donnerstag, 14. Januar 2010

Statistik im Angesicht der Unvernunft

Herzlich Willkommen in 2010! Schön, dass Ihr alle da seid.

Ich reise viel. Vor allem mit dem Flugzeug. Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich 100 Flüge absolvieren und im vergangenen Jahr waren es kaum weniger. Der Vorfall des versuchten Terroranschlags an Weihnachten sollte mich also beunruhigen, oder?

Es gibt bei Gizmodo eine wirklich beeindruckende Grafik, die die Wahrscheinlichkeit darstellt, Opfer eines Terrorangriffs auf ein Flugzeug zu sein. Sie liegt bei 1 : 10.408.947. Die Chance, vom Blitz getroffen zu werden liegt dagegen bei bedrohlichen 1 : 500.000. Das heißt also, so lange ich nicht 20 mal vom Blitz getroffen wurde, mache ich mir keine Sorgen auf einem Flug Opfer eines Terroristen zu werden.



An alle, die einer imaginären Bedrohung mit unsinnigen, kostspieligen und menschenverachtenden Lösungen begegnen wollen:

Wenn Ihr die Wahrscheinlichkeit für Terrorangriffe auf Flugzeuge wirklich weiter reduzieren wollt, dann geht öfter bei Gewitter spazieren. Für alle Menschen, die mit Vernunft gesegnet sind, senkt Ihr dadurch die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Flugzeugterrorangriffs zu werden, noch weiter gegen Null.

Euch allen ein glückliches, erfolgreiches, gesundes und angstfreies Jahr 2010!